Titelbeschreibung
Andernach. Kolorierte Kreidelithographie von J.C. Cogels. U. li. im Stein monogr. 'I.C.' Mittig bez.: 'A Andernach.'
Um 1820. 19.7 x 27.7 cm (mit der Schrift 22.2 x 27.7 cm). Breitrandig und fleckenfrei.
Ruine der erzbischöflich-kölnischen Burg. Vgl. Kunstdenkmäler der Rheinprovinz 17.2.157ff. - Winkler, Frühzeit der deutschen Lithographie 130.30: 'Vorn ein Bach, rechts dahinter runder Festungsturm, links Reste von Mauern und Gebäude, weiter links Häuser, Bäume und ferne Hügel.' - Joseph Carl Cogels, *5.11.1785 in Brüssel, + 31.5.1831 bei Donauwörth, studierte in Aachen, Düsseldorf (1802) und Paris, beschäftigte sich als Zeichenlehrer am Hofe des Herzogs Wilhelm von Bayern-Birkenfeld, kam 1811 nach München, wo König Max und der Herzog von Leuchtenberg ihn mit Aufträgen betrauten. Nach weiterem Aufenthalt zu Gent und Antwerpen ging C. 1818 abermals nach München und fand 1824 Aufnahme in die Akademie (vgl. Th.-B. 7-174). - Möglicherweise war er der Sohn des Aachener Präfekturrates Cogels, der ebenfalls aus Brüssel stammend, in einem Geheimbericht aus Aachen an Napoleon 1804 als 'vieux papa' (alter Trottel) bezeichnet wird (Cogels fungierte als einer von 5 Räten unter dem Präfekten Méchin).
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