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Titelbeschreibung

Berliner Sezession. Neuer Berliner Kunstverein.

NBK; Berlin, o.J. (ca. 1985). Ca. 250 S.; sehr zahlr. Illustr.; 24 cm; kart.

Gutes Ex., Einband geringfügig berieben. - Text: Historischer Überblick von Peter Paret; Über die Ausstellung. // "Als unabhängige Künstler, wenn auch Revolutionäre wider Willen, machten sich die Secessionisten daran, einen eigenen Vereins- und Geschäftsapparat und eigene Ausstellungen zu organisieren. In den Vettern Bruno und Paul Cassirer, die vor kurzem in der Viktoriastraße eine Galerie für moderne Kunst mit einer Ausstellung von Degas, Meunier und Liebermann eröffnet hatten, fand die neue Gruppe zwei geeignete geschäftsführende Sekretäre, die die Verwaltung übernahmen. Ein kleines Gebäude in der Kantstraße neben dem Theater des Westens wurde in kaum sieben Wochen als Galerie erbaut, und am 19. Mai 1899 eröffnete die Secession ihre erste Ausstellung, die in der Presse und beim Publikum einen bemerkenswerten Erfolg erzielte. Mit etwa 330 Bildern und Graphiken und 50 Skulpturen unterschied sich die Ausstellung der Secession wohltuend von dem Massenbetrieb der gleichzeitig eröffneten Großen Berliner Kunstausstellung. Aber sie bot eigentlich nichts überraschend Neues. Der Vorstand hatte sich entschlossen, im ersten Jahr keine ausländischen Künstler einzuladen; statt dessen zeigte man einen ausgewogenen Überblick über secessionistische Malerei und Plastik in ganz Deutschland, wie um zu beweisen, daß die Berliner Künstler nicht allein standen, sondern teilhatten an einer Bewegung, die - wenn auch nicht allerorten gleich entschieden moderne ästhetische Prinzipien verfechtend - jedenfalls überall die stärksten Talente an sich zu ziehen wußte. Neben Werken von üebermann, Leistikow, Skarbina, Hofmann und anderen Berlinern, sah man Bilder von so bekannten Gästen wie Böcklin (der, obwohl Schweizer, als deutscher Künstler angesehen wurde), Leibl, Uhde, Thoma, Kalckreuth und Trübner. Auch die jüngeren Künstler zeigten wenig Überraschendes, weder in der Wahl der Motive noch in Konzeption und Ausführung. Die verschiedenen Spielarten des Naturalismus dominierten, Arbeiten, die mehr oder weniger vom Impressionismus oder Jugendstil beeinflußt waren, waren in der Minderheit. "Bei der Auswahl der Werke", schrieb Liebermann im Vorwort zum Katalog, "war nur das Talent, in welcher Richtung es sich auch offenbarte, ausschlaggebend... Für uns gibt es keine allein seligmachende Richtung in der Kunst." / (P. Paret) -- KÜNSTLER : Wilhelm Kohlhoff, Erich Büttner, Friedrich Scholz, Ernst Fritsch, Leo von König, Lovis Corinth, Ernst Oppler, Emil Orlik, Bruno Krauskopf, Charlotte Behrend-Corinth, Erich Waske, Franz Heckendorf / u.a.

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