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Titelbeschreibung
Cocteau, Jean, Schriftsteller, Regisseur und Maler (1889-1963):
Eigenhändiger Brief mit Unterschrift ?Jean?. ohne Ort, Juli 1946. 4to. 1 p. An einen engen Freund oder Geliebten, mit der Anrede ?Cher ange?. Ein ergreifender, sehr persönlicher Brief voller Zärtlichkeit, Melancholie und künstlerischer Reflexion. Cocteau schreibt in einer Phase körperlicher und seelischer Erschöpfung, zugleich aber voller Liebe und Vertrauen in die angesprochene Person: ?Mon délice de chaque minute est de te savoir sous le signe du lion... et de me dire que je te reverrai bientôt.? - Er spricht über seine Ängste vor der Zukunft, über künstlerische Zweifel und das Gefühl innerer Unruhe: ?Il m?arrive de craindre pour l?avenir et de redouter ces crises de fausse pureté où le moi puriste ne trouve jamais son compte.? Ein Buch von Claude Mauriac habe ihn ?le corps et l?âme ? corps et âme d?autant plus pénible? getroffen, und er klagt über die Härte und Ungerechtigkeit der Welt: ?Le livre de Claude ? livre atroce et injuste ? sera encore une arme entre les mains de ceux qui veulent nous rendre responsables de la douleur.? - In zärtlichem Ton versucht Cocteau, sich selbst zu beruhigen, indem er den Adressaten als Quelle von Trost und Licht beschwört: ?Tu es huile dans le soleil et ton soleil... ce qui me console, c?est de t?avoir donné l?occasion de montrer ton soleil.? - Dieser Brief ist ein eindrucksvolles Beispiel für Cocteaus lyrische Empfindsamkeit und seine Fähigkeit, persönliche Gefühle, künstlerische Reflexion und poetische Sprache zu verbinden. Ein intimes Dokument, das den Menschen hinter dem gefeierten Schriftsteller, Künstler und Filmemacher sichtbar macht.
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